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Urteil nach Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Fahrer zu Bewährungsstrafe verurteilt

Im Prozess um den tödlichen Unfall eines Fernbusses auf der A9 bei Leipzig hat das Amtsgericht Eilenburg den Busfahrer zu einer Freiheitsstrafe von z…

Fakten

  • Der Busfahrer Vlastimil S. wurde wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen und fahrlässiger Körperverletzung verurteilt.
  • Die Verurteilung war auf eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren ausgesetzt zur Bewährung.
  • Der Unfall ereignete sich am 27. März 2024 auf der A9 bei Leipzig.
  • Vier Frauen starben im Flixbus, mindestens 46 weitere Fahrgäste wurden schwer verletzt.
  • Der Busfahrer hatte einen Fehler zugegeben und seine Verteidigung lag darin, dass er kein Risikofahrer war und Übermüdung, Alkohol oder Drogen keine Rolle gespielt hätten.
  • Das Gericht hörte Zeugen aus, die den Unfall miterlebt hatten, einschließlich eines Lkw-Fahrers, der den Bus überholt hatte.
  • Die Blutergebnisse des Busfahrers und seines Co-Fahrers waren sauber, und auch die Ruhe- und Lenkzeiten wurden eingehalten.
  • Das Gutachten rekonstruierte den Unfallhergang und ergab, dass menschliches Fehlverhalten ohne böse Absicht, aber mit tragischen Folgen, verantwortlich war.
  • Der Busfahrer arbeitet weiterhin für seinen Arbeitgeber, einen Flixbus-Subunternehmer, und fährt wieder Bus im städtischen Linienverkehr in Prag.