Kanzler Merz in Norwegen: Europas Raumfahrt und Verteidigung im Fokus
Hinter Friedrich Merz liegt das offene Meer, vor ihm schneebedeckte Berge. Der Kanzler steht an einem entlegenen Ort in Norwegen, 300 Kilometer nördl…
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Fakten
- Der Kanzler steht an einem entlegenen Ort in Norwegen, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises.
- Die Europäer wollen sich unabhängiger machen von Satellitensystemen der Amerikaner, die essenziell sind für Kommunikation, Datendienste und militärische Aufklärung.
- Støre mahnt, wenn Europa militärisch mehr Verantwortung übernehmen wolle, müsse es auch seine militärische Aufklärung verbessern.
- Merz sagte: „Wir brauchen Kapazitäten, wir brauchen Eigenständigkeit. Wir haben uns viel zu lange auf andere Trägersysteme und andere Nationen verlassen.“
- Die Militärübung „Cold Response“ gibt es schon seit 2006 alle zwei Jahre.
- Der US-Präsident begründete seine Provokation mit der Verteidigung des Gebiets gegenüber Russland – und bedrohte im gleichen Schritt die Souveränität eines Nato-Partners – Grönland gehört zu Dänemark – in nie dagewesener Weise.
- Die anderen Nato-Staaten sind seither bemüht, mehr Präsenz an der Nordflanke zu zeigen, um Trumps Argumente zu entkräften und Signale der Abschreckung vor allem an Russland auszusenden.
- Norwegen ist einer der wichtigsten Rohöl- und Erdgasexporteure auf der Welt – für Deutschland der größte Lieferant überhaupt.
- Die US-Regierung überraschend bekannt, Handelssperren für russisches Öl für einen befristeten Zeitraum zu lockern.