Oschatz früher: Neues Kneipenbuch zeigt alte Lokale – auch Bordell-Geschichte drin
Die Stadt Oschatz hatte einst eine Vielzahl gastronomischer Einrichtungen. Dazu zählten unter anderem Wanderherbergen, Kneipen, Cafés, Restaurants od…
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Fakten
- Die Stadt Oschatz hatte einst eine Vielzahl gastronomischer Einrichtungen.
- Das Buch war lange Zeit vergriffen und konnte antiquarisch ergattern werden.
- Seit Anfang März ist eine Neuauflage des Schollmeyerschen Kneipenbuches erschienen.
- Für Kretschmar war es ein Herzensprojekt und so scheute er sich nicht, in Oschatz bei Honoratioren und Firmen um Unterstützung zu werben.
- Mehrere tausend Euro konnte er als Sponsoring für das Buchprojekt gewinnen.
- Das Buch wurde in der vergangenen Woche vor rund 200 Besuchern von den Mitgliedern des Heimatvereins, Dana Bach und Manuela Schwarz, vorgestellt.
- Bei der Veranstaltung wurde er auch zum Ehrenmitglied des Oschatzer Heimat- und Geschichtsvereins ernannt.
- Schollmeyer freute sich besonders über das große Interesse, welches sein Buch auch nach so vielen Jahren genießt.
- Ich habe damals fast fünf Jahre an dem Buch recherchiert, unzählige Zeitungen und Akten aus dem Stadtarchiv gelesen und mit vielen Leuten gesprochen.
- Im Jahr 1901 hatte eine Frau aus Dresden innerhalb von vier Wochen am Rande der Stadt ein Etablissement errichten lassen.
- Das Wissen über diesen Rekord wäre wahrscheinlich für immer ein Geheimnis des Oschatzer Bauarchivs geblieben, wenn nicht Dr. Manfred Schollmeyer es entdeckt hätte.
- Die Details dazu sind im Oschatzer Kneipen- und Spelunkenbuch von Dr. Manfred Schollmeyer nachzulesen.
- Das Oschatzer Kneipenbuch ist nicht die einzige Publikation von Dr. Manfred Schollmeyer.
- Im Rahmen der Schriftenreihe des Oschatzer Geschichts- und Heimatvereins hat er mehrere Bücher herausgegeben.
- Bisher war immer nur das Kneipenbuch ausverkauft.