Mordprozess Weißwasser: Das ist das Urteil gegen den 35-jährigen Angeklagten
Das Landgericht Görlitz hat den 35-jährigen Deutschen aus Weißwasser, der im Juli seinen vermeintlichen Nebenbuhler durch einen kraftvollen Stich in …
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Fakten
- Der 35-jährige Deutsche aus Weißwasser wurde wegen Mordes verurteilt.
- Das Gericht folgte der Argumentation des Oberstaatsanwaltes Sebastian Matthieu.
- Die Verteidiger Walter Brockmann forderten eine Freiheitsstrafe von einem Jahr.
- Der Angeklagte hatte seine damalige Verlobte unmittelbar vor der Tat mit Schlägen traktiert, gewürgt und zur Begleitung zum späteren Mordopfer genötigt hatte.
- Die Tötung des 30-jährigen Mordopfers trat jedoch weit hinter die folgende Tötung zurück.
- Der Angeklagte wurde als Menschen mit einer Doppelmoral beschrieben, der im Prozess versucht hat, ein Bild von sich zu zeichnen, das nicht zutrifft.
- Seine Verlobte hatte am Tattag mit seinen brutalen Schlägen und Drohungen so viel Angst eingejagt, dass sie auf einen Zettel das Wort „Hilfe“ schrieb.
- Der Zettel wurde später von der Spurensicherung gefunden.
- Der Angeklagte sagte in seinen letzten Worten vor der Urteilsverkündung: „Ich werde die Strafe annehmen, wie sie kommt.“
- Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte die Tötungsabsicht kurz vor Tatbegehung gefasst habe und das Mordmerkmal Heimtücke erfüllt sei.
- Die Tötung geschah in Weißwasser.