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Behandlung wie Prinzessinnen? Iranische Fußballerin glaubt an Sicherheit nach der Rückkehr
Es war Mittwochabend in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur, als Mitglieder der iranischen Diaspora im Land das Hyatt Place Hotel ausfindig machten. Si…
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Fakten
- Die Spielerin sagte, sie habe keine Angst vor der Rückkehr in den Iran.
- Die Regierung habe ihnen sogar Belohnungen versprochen. Man werde sie gut empfangen – wie Prinzessinnen.
- Die Spielerin ließ sich nicht beirren: Die internationale Aufmerksamkeit werde sie schützen.
- Drohungen gegen die Familien derjenigen Kolleginnen, die in Australien blieben, seien erfunden.
- Eine der Spielerinnen sagte, sie wollten nach Hause, zu ihren Familien.
- Die Worte wogen schwer. Doch Körpersprache und Tränen erzählten aus Sicht der Reporterin teils eine andere Geschichte.
- Was die Frauen durchleben, ist nicht neu. In den vergangenen Jahrzehnten haben Dutzende iranische Athletinnen und Athleten ähnliche Entscheidungen treffen müssen – oft unter extremem Druck, fast immer mit ungewissem Ausgang.
- Der Gewichtheber Amir Assadollahzadeh brach 2021 bei den Weltmeisterschaften in Norwegen aus dem Teamhotel aus, nachdem ihm gedroht worden war, er und seine Familie würden bei seiner Rückkehr als Regimegegner behandelt.
- Am frühen Morgen schlich er sich hinaus in die Nacht, warf aus Angst vor Verfolgung sein Handy weg und beantragte schließlich Asyl.
- Die ehemalige Nationalspielerin Shiva Amini verließ den Iran, nachdem von ihr 2017 Fotos ohne Hidschab-Verhüllung in der Schweiz aufgetaucht waren.
- Iranische Sportler reisen mit sogenannten Harasats – Sicherheitsbeauftragten, die ihr Athleten überwachen, politische Vorgaben durchsetzen und Fluchtversuche verhindern sollen.
- Der größere Rahmen macht die Lage nicht leichter: Die Krise rund um die Spielerinnen entstand vor dem Hintergrund einer politischen Entscheidung.
- Der iranische Sportminister Ahmad Donyamali hatte kurz vorher bekannt gegeben, dass das Land nicht an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen werde.
- Iranische Spieler seien dort „nicht sicher“, sagte Donyamali – angesichts dessen, was er als „abscheuliche Taten“ der USA und Israels gegen den Iran bezeichnete.
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