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Bad Schandau B172: Bohrungen für Brückenplanung sorgen für Sperrungen

Für die neuen Brücken über die Elbe und die Bahngleise in Bad Schandau wird in den kommenden Wochen erneut der Baugrund untersucht. Ab Montag (16. Mä…

Fakten

  • Die Baugrunduntersuchungen in Bad Schandau werden ab Montag (16. März 2026) begonnen.
  • Auf der B172 aus Richtung Königstein wird ab dem 20. April in die Tiefe gebohrt.
  • Eine kurzzeitige Vollsperrung auf der B172 ist angekündigt.
  • Die Untersuchungen sollen die geotechnischen Daten für die Entwürfe, die statische Berechnung und die spätere Bauausführung liefern.
  • Der Abschluss ist für Ende Mai geplant.
  • An insgesamt 18 Punkten wird 10 bis 20 Meter in die Tiefe gebohrt, um den Schichtaufbau im Boden zu erkunden.
  • Bei sogenannten Rammsondierungen testen die Fachleute zudem die Tragfähigkeit.
  • Die Baugrunduntersuchungen sind wie folgt geplant: An beiden Brücken entlang der B172 in Bad Schandau waren bei einer Sonderprüfung nach dem Einsturz der Dresdner Carolabrücke Schäden festgestellt worden.
  • Die Elbbrücke war deswegen Ende 2024 überraschend gesperrt worden, was monatelang für Verkehrschaos in der Region sorgte.
  • Nach genaueren Untersuchungen wurde die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben.
  • Es besteht allerdings eine Gewichtsbeschränkung, die zuletzt auf 30 Tonnen angehoben wurde.
  • Die Schäden an der Elbbrücke sind noch nicht entschieden, ob sie behoben werden oder ein Neubau erfolgt.
  • Bei der angrenzenden Brücke über die Gleise ist diese Frage bereits geklärt.
  • Sie muss abgerissen werden, die Planungen für einen Neubau laufen.
  • Die Bauarbeiten für eine Behelfsbrücke beginnen im Sommer und sollen Anfang 2027 fertig sein.