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Streit zwischen Havanna und Washington: Kuba will 51 Häftlinge freilassen
Die Spekulationen über eine mögliche Vermittlerrolle des Vatikans im Konflikt zwischen den USA und Kuba nehmen weiter an Fahrt auf: Nun kündigte Hava…
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Fakten
- Die Spekulationen über eine mögliche Vermittlerrolle des Vatikans im Konflikt zwischen den USA und Kuba nehmen weiter an Fahrt auf
- Havanna kündigte überraschend die Freilassung von 51 Häftlingen an
- Die Freilassung von Häftlingen sei das Ergebnis der engen Kontakte mit dem Vatikan
- Die USA fordern immer wieder die Freilassung von Häftlingen und hatten zuletzt den Druck auf Kuba erhöht, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen zu zustimmen
- Der kubanische Präsident Diaz-Canel will sich in einer Pressekonferenz zu nationalen und internationalen Themen äußern
- Ende Februar hatten sowohl der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez als auch der US-Geschäftsträger in Havanna, Mike Hammer, Rom besucht
- Dies hatte die Spekulationen über eine mögliche Vermittlerrolle des Vatikans im Konflikt zwischen Washington und Havanna ausgelöst
- Am Montag sagte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, dass sich der Heilige Stuhl um „eine dialogorientierte Lösung der bestehenden Probleme“ auf Kuba bemühe
- In den kommenden Tagen sollen Insassen, die bereits einen Großteil ihrer Haftstrafen verbüßt haben und sich gut verhalten hätten, freigelassen werden
- Diese „souveräne Entscheidung“ sei eine übliche Praxis in Kuba und werde diesmal vor der Karwoche getroffen
- Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt
- Unter Trump übt Washington nun erhöhten Druck aus, den Zufluss von Devisen und Öl, von dem die kommunistische Regierung profitieren soll, grundsätzlich zu stoppen
- Aktuell steckt Kuba in einer seiner schwersten Wirtschaftskrisen seit der Revolution von Fidel Castro 1959