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Familienvater aus Riesa wegen Kinderpornos vor Gericht

Die Bilder müssen unsagbar schrecklich und widerwärtig sein. Schon allein das nüchterne Beschreiben der Fotos durch die Oberstaatsanwältin ruft Ekel …

Fakten

  • Der Angeklagte ist ein Familienvater aus Riesa
  • Die Bilder enthalten nackte Mädchen im Alter von drei bis 14 Jahren
  • Auf einem Diensthandy des Geschäftsführers wurden Vorschaubilder der zehn Fotos gefunden
  • Die Wohnung und das Büro des Angeklagten in Riesa wurden am 11. Juli 2024 durchsucht
  • Der Angeklagte räumte ein, die Fotos auf seinem Handy erhalten zu haben
  • Die Ermittler konfrontierten ihn damit, was er gesehen hatte
  • Seine Frau weihte ihn in die Vorwürfe ein
  • Er beteuert vor Gericht, keinerlei Neigung für kinderpornografische Darstellungen zu haben
  • Die Fotos wurden im Rahmen anderer Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornografie gefunden
  • Der Angeklagte hat bereits eine Suchtberatung in Dresden aufgesucht
  • Ein Sachverständiger bezeichnete den Inhalt des Chats als 'auffällige Kommunikation'
  • Die Richterin sprach die Freiheitsstrafe zur Bewährung aus
  • Der Angeklagte muss innerhalb von sechs Monaten mit einer Therapie beginnen und diese dem Gericht nachweisen