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Handyverbot bis Klasse 8: Was Sachsen genau plant – und wie Betroffene das finden
Sachsen wird auch für weiterführende staatliche Schulen ein Handyverbot verhängen. Das hat Kultusminister Conrad Clemens (CDU) kürzlich im Podcast „T…
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Fakten
- Sachsen plant ein Handyverbot für Kinder und Jugendliche bis Klasse 8.
- Das Handyverbot soll ab dem Schuljahr 2026/2027 umgesetzt werden.
- Die Regeln gelten nur für staatliche Schulen, nicht für freie Schulen.
- Ein Medienpass soll angeboten werden, in dem Kinder und Jugendliche den richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken lernen können.
- Ein Orientierungsrahmen soll Lehrkräften helfen, digitale Inhalte im Unterricht einzubauen und zu vermitteln.
- Das Verbot wird auf dem gesamten Schulgelände gelten, sowohl im Unterricht als auch in den Pausen.
- Ausnahmen aus pädagogischen oder medizinischen Gründen sollen möglich sein.
- Die Bundesregierung plant ein Gesetz über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre.
- Ein Mindestalter für Social Media soll in Deutschland eingeführt werden, um das Risiko von psychischen Belastungen zu reduzieren.
- Eine Mediensucht-Studie legt nahe, dass gut ein Viertel der Zehn- bis 17-Jährigen ein riskantes bis pathologisches Nutzungsverhalten zeigt.
- Der Dresdner Medienpädagoge Marcel Burghardt hält wenig von Verboten und plädiert für eine Medienbildung, die auf Befähigung zu setzen ist.
- Die Lehrergewerkschaft GEW kritisiert den Minister dafür, dass er Verbote anbietet, aber keine Lösungen.
- Der sächsische Landesschülerrat betrachtet das Handyverbot für weiterführende Schulen mit Skepsis.
- In Australien gibt es ein Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige, das den Anbietern überlassen wird, wie sie die Alterskontrolle durchführen.
- Die Europäische Union arbeitet an der Digitalen Identität für die virtuelle Hosentasche (EUDI-Wallet).
- Die deutsche Variante der EUDI-Wallet soll mit ersten Funktionen ab 2027 verfügbar sein.