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Senegal verschärft Strafen für Homosexualität deutlich

Das Parlament im Senegal hat eine Verschärfung der Strafgesetze gegen homosexuelle Beziehungen beschlossen. Die Nationalversammlung verabschiedete am…

Fakten

  • Senegal hat eine Verschärfung der Strafgesetze gegen homosexuelle Beziehungen beschlossen.
  • Die Nationalversammlung verabschiedete einen Gesetzentwurf, der deutlich längere Haftstrafen und höhere Geldstrafen für sogenannte "widernatürliche Handlungen" vorsieht.
  • Für gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen drohen künftig fünf bis zehn Jahre Gefängnis statt bislang ein bis fünf Jahre.
  • Die "Förderung" oder Finanzierung solcher Handlungen kann in dem westafrikanischen Küstenstaat künftig bestraft werden.
  • Homo- und Bisexualität ist im überwiegend muslimischen Senegal stark tabuisiert.
  • In Umfragen sprechen sich immer wieder mehr als 90 Prozent der Befragten gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen aus.
  • Das Thema gewann durch mehrere Ermittlungen jüngst erneut an öffentlicher Brisanz.
  • Der westafrikanische Küstenstaat mit gut 18 Millionen Einwohnern gilt als eine der stabilsten Demokratien des Kontinents.
  • Präsident Bassirou Diomaye Faye und Premierminister Ousmane Sonko waren vor zwei Jahren mit großer Mehrheit an die Macht gekommen.
  • Weltweit kriminalisieren rund 65 Länder gleichgeschlechtliche Beziehungen, mehr als die Hälfte davon liegen in Afrika.
  • In vielen afrikanischen Staaten wird die Anerkennung der Rechte schwuler, bisexueller und anderer queerer Menschen (LGBTQ+) als schädlicher Import aus dem Westen dargestellt.