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Hohe Spritpreise: Freigabe der Ölreserven verpufft am Ölmarkt
An den Ölmärkten zeichnet sich auch nach der Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur keine Entspannung ab. Sorgen vor einer d…
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Fakten
- Die Öltanker sollten die Straße von Hormus durchfahren.
- Die Straße von Hormus liegt zwischen dem Iran und dem Oman.
- Die Internationale Energieagentur (IEA) gab eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freizugeben, insgesamt 400 Millionen Barrel Rohöl an den Markt.
- Das Ziel der IEA ist die durch den Krieg angespannten Märkte zu stabilisieren.
- Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete in der Nacht auf Donnerstag über 93 Dollar und damit knapp ein Prozent mehr als am Vortag.
- Die freigegebene Reserve könnte derweil ausreichen, um die Blockade der Straße von Hormus einige Zeit zu überbrücken.
- Die USA versprachen, sich mit 172 Millionen Barrel zu beteiligen.
- Die komplette Auslieferung könne rund 120 Tage dauern.
- In Deutschland stieg diese Woche selbst der Durchschnittspreis für die günstigste gängige Benzinsorte E10 auf über zwei Euro pro Liter.
- Die Bundesregierung will Tankstellen daher verbieten, die Preise mehr als einmal täglich anzuheben.
- Vier von fünf Ölfässern, die die Straße von Hormus passieren, gehen nach IEA-Angaben dorthin.
- Viele Aktienmärkte in Asien gingen infolge der steigenden Ölpreise bereits auf Talfahrt, etwa in Japan.
- Aus Sorge vor einer Energieknappheit waren Beamte in Thailand angewiesen, von zu Hause zu arbeiten, auf Reisen zu verzichten und die Treppe statt den Aufzug zu benutzen.