News
Bombenentschärfung in Dresden sorgt für Nervenkitzel: "Noch lange nicht die letzte Bombe"
Diese Bombe hat es in sich. Nicht nur für die mehr als 18.000 Menschen, die am Mittwochmorgen ihre Wohnungen in der Dresdner Altstadt und Neustadt ve…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Stadt Dresden wurde am Mittwochmorgen evakuiert, da eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde.
- Die Evakuierung betraf mehr als 18.000 Menschen und war die größte bei einer Bombenentschärfung in Dresden.
- Der Sprengmeister Thomas Zowalla hat sich mit der Entschärfung der Bombe am Königsufer beschäftigt und um 15.10 Uhr den Blindgänger entschärft.
- Die Besonderheit bei dieser nicht detonierten Fliegerbombe ist, dass der Zünder beim Abwurf auf Dresden beschädigt wurde und nicht einfach aus dem Sprengkörper geschraubt werden kann.
- Ein Team von mehr als zwölf Experten wurde zusammengetrommelt, um den Zünder per Wasserstrahl aus dem Sprengkörper zu schneiden.
- Die Polizei hat die Dresdner schon am Vormittag darauf eingestimmt, dass die Entschärfung wohl länger dauern wird als üblich.
- Für eine Evakuierung dieser Größenordnung mussten knapp 100 Bewohner eines Pflegeheims auf den Gartengrundstück verlegt werden.
- Die Polizei hat einen Sperrkreis von etwa 1000 Metern um den Fundort der Bombe geschlossen, der unter anderem Altmarkt-Galerie und Frauenkirche einschließt.
- Hunderte Einsatzkräfte kontrollieren, ob Wohnungen, Geschäfte und Straßen leer sind.
- Die Kommunikationsstrategie mit mehreren Tagen Vorlauf auf die Evakuierung vorzubereiten, sei vollkommen aufgegangen.
- Über 300 Menschen suchen Schutz in der Messe, da sie von der Meldung überrascht wurden, dass eine Bombe entschärft werden muss.
- Die Polizei sieht sich gezwungen, das richtigzustellen: Die Entschärfung dauert an.
- Thomas Zowalla hat seine 30. oder 31. Bombe entschärft und erklärt, dass der Zünder selbst am Mittwoch an Ort und Stelle gesprengt werden musste.
- Der Zündmechanismus hätte beim Aufschlag im Jahr 1945 ausgelöst, doch es sei nicht zur Umsetzung gekommen.
- Ein kleiner Metallsplitter ist das, was von dem Zünder übrig geblieben ist.
- Dresden atmet derweil auf und das Leben kehrt zurück zwischen Albertplatz und Altmarkt.