Leipziger Musikschule: Ex-Dirigent wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt
25 Jahre lang dirigierte E. das Jugendsinfonieorchester (JSO) der Leipziger Musikschule „Johann Sebastian Bach“ – mit großem Erfolg. Bis er im Sommer…
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Fakten
- Der ehemalige Dirigent der Leipziger Musikschule wurde wegen sexuellem Missbrauchs angeklagt.
- Er wurde 25 Jahre lang Dirigent des Jugendsinfonieorchesters (JSO) der Leipziger Musikschule.
- Die Stadt Leipzig einigte sich mit dem künstlerischen Leiter des JSO auf eine ordentliche Kündigung des ehemaligen Dirigenten.
- Der ehemalige Dirigent wird bis Ende Juli 2026 beurlaubt angestellt.
- Die Stadt Leipzig sicherte den ehemaligen Dirigenten ein gutes Arbeitszeugnis zu und willigte ein, die Pressemitteilung über seine Freistellung von ihrer Website zu löschen.
- Der Grund für die Kündigung war ein grenzverletzendes Verhalten des Dirigenten gegenüber einem Mitglied des Orchesters.
- Die Stadt Leipzig erteilt prinzipiell keine Auskünfte zu ehemaligen oder aktiven Bediensteten.
- Dem nichtöffentlichen Verfahren am Arbeitsgericht wurden genauere Hintergründe der Freistellung des Dirigenten benannt.
- Der Dirigent soll auf unangemessene Weise und über Monate hinweg Tausende Nachrichten an einen minderjährigen Musikschüler verschickt haben.
- Die Stadt erhielt damals Einsicht in die Chats und trennte sich von dem Musikschul-Mitarbeiter.
- Der ehemalige Dirigent wird wegen sexuellem Missbrauchs angeklagt.
- Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat am Amtsgericht Anklage gegen ihn erhoben.
- Der Vorwurf ist sexueller Missbrauch in zwei Fällen.
- Das Amtsgericht entscheidet über die Eröffnung des Hauptverfahrens.
- Die Leipziger Musikschule befindet sich im kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz.