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Russische Hackerangriffe auf Whatsapp und Signal: Geheimdienst erhebt Vorwürfe

Eine merkwürdige Support-Nachricht, eine falsche Eingabe – und am Ende ein gehacktes Konto. Schon vor einigen Wochen hatten Journalistinnen und Journ…

Fakten

  • Die niederländischen Geheimdienste MIVD und AIVD werfen Russland einen Angriff auf Nutzer der Messengerdienste vor.
  • Das Ziel seien unter anderem Regierungsmitarbeiter, Angehörige des Militärs, aber auch andere Personen, die für Russland von Interesse sind – darunter Journalistinnen und Journalisten.
  • Die russischen Hacker haben durch dieses Vorgehen wahrscheinlich Zugang zu sensiblen Informationen erhalten.
  • Signal ist als zuverlässiger und unabhängiger Kommunikationskanal bekannt, der eine End-to-End-Verschlüsselung bietet.
  • Die russischen Akteure machten sich die Gutgläubigkeit des Nutzers zunutze und attackierten auf diese Weise legitime Sicherheitsfunktionen.
  • Signal selbst reagierte am Dienstag auf die Warnungen und betonte, dass es keine Probleme mit der Sicherheitstechnik des Messengers selbst gibt.
  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Journalisten-Organisation "Netzwerk Recherche" vor der Phishing-Methode gewarnt haben.
  • Medienvertreter von ARD und ZDF sowie von großen und kleinen Medienhäusern, darunter "Zeit", "Correctiv" und "Euractiv", sollen Phishing-Nachrichten erhalten haben.
  • Ein angeblicher "Signal Security Support Chatbot" soll bei den Betroffenen gemeldet haben und umgehend versucht haben, den Account unter der Handynummer neu zu registrieren.
  • Wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch Opfer einer Phishing-Attacke geworden ist, sollte schnell handeln und die eigenen Kontakte unverzüglich über den Vorfall informieren.