Kein Zug soll kommen: Wie ein ostfriesisches Dorf sich gegen Aurichs Bahnanschluss wehrt
Es ist 20:50 Uhr, als die meisten Biertulpen mit Haake-Beck leergetrunken, viele harsche und wenig versöhnliche Worte ausgetauscht worden sind, und i…
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Fakten
- Die Stadt Aurich im Landkreis Aurich ist eine der größten deutschen Städte ohne Bahnanschluss.
- Der letzte Personenzug kam 1967 nach Aurich.
- Seit 2008 rollen auf den Schienen etwa zwei Güterzüge pro Tag.
- Rund ein Drittel aller Bahnstrecken in Deutschland wurden seit 1955 stillgelegt.
- 6000 Bahnhöfe und Haltepunkte wurden geschlossen.
- 379 Städte und 3,8 Millionen Menschen könnten wieder ans Netz kommen, wenn die Bahn reaktiviert wird.
- Die Moordorfer Bürgerinitiative will sich gegen die Reaktivierung der Bahn ausgesprochen haben.
- Anja Stresow, eine Mitglied der Moordorfer Bürgerinitiative, sagt: „Das ist mein Ausblick.“
- Die Moordorfer befürchten, dass die Reaktivierung der Bahn zu Lärm und Sichtachsen führen wird.
- Der Landkreis Aurich argumentiert, dass es zunächst darum gegangen sei, ob die Reaktivierung technisch überhaupt möglich sei.
- Anja Stresow spricht von „Vergewaltigung“ und sagt: „Da fragt keiner, die machen einfach.“
- Der Bürgermeister von Aurich, Horst Feddermann, sagt, dass es darum geht, das Prestigeprojekt zu verwirklichen.
- Die Moordorfer befürchten, dass die Reaktivierung der Bahn zu Enteignungen führen wird.
- Die Stadt Aurich hat bereits Fahrkarten gedruckt, die für die geplante Reaktivierung der Bahn gelten sollen.
- Der Kampf um die Bahn in Aurich ist noch im Gange und soll vor dem Kreistag im Juli 2030 entschieden werden.