Volkswagen-Gewinn bricht ein: Konzern steht vor harten Entscheidungen
Trotz weitreichender Sanierungsprogramme ist der Gewinn des Volkswagen-Konzerns im Jahr 2025 eingebrochen. „Unser Geschäftsmodell vergangener Jahrzeh…
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Fakten
- Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns im Jahr 2025 ist eingebrochen.
- Das Problem ist, dass es viel weniger übrig geblieben ist als bisher.
- Der Nettogewinn des Konzerns hat sich um fast die Hälfte auf 6,9 Milliarden Euro reduziert.
- Die operative Umsatzrendite liegt nur bei 2,8 Prozent.
- Von 100 Euro Einnahmen bleiben nur 2,80 Euro Gewinn.
- Das Ergebnis reicht nicht aus, um langfristig in die Zukunft zu investieren.
- Die Marke VW ist auf dem Weg der Besserung und Skoda ist hochrentabel.
- In diesem Jahr sollen konzernweit 4 bis 5,5 Prozent Marge erreicht werden.
- Mittelfristiges Ziel sind 8 bis 10 Prozent.
- Der größte Sonderlast hat Oliver Blume als Porsche-Chef hinterlassen: Abschreibungen von 4,7 Milliarden Euro in der VW-Bilanz.
- Milliarden kosten auch der sozialverträgliche Personalabbau und die US-Zölle.
- Die Elektroautos bringen weniger Gewinn als die Verbrenner.
- Das Geschäft in China leidet weiter unter harter Konkurrenz.
- Der Gewinneinbruch hat erst einmal keine neuen Sparmaßnahmen für die sächsischen VW-Standorte zur Folge.
- Die Beschäftigungssicherung für die mehr als 10.000 Beschäftigten von VW Sachsen in Zwickau, Chemnitz und Dresden bis zum Jahr 2030.
- Ein Abbau der Stammbelegschaft ist nicht möglich.
- Der Tarifkompromiss von Weihnachten 2024 umgesetzt.
- Zwickau muss die Produktion von vier Modellen ab dem Jahr 2027 an andere Standorte abgeben.
- Von zwei Fertigungslinien soll nur eine bleiben.
- Die Montage des ID.3 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden wurde Ende letzten Jahres eingestellt.
- Auch für das Leipziger Werk der VW-Konzernmarke Porsche gilt eine Beschäftigungssicherung bis 2030.
- Die Stammbelegschaft von rund 4800 Mitarbeitenden kann nicht einfach verringert werden.
- Der Stellantis-Konzern meldete für 2025 einen Verlust von 22 Milliarden Euro.
- Toyota erwartet für sein bis Ende März laufendes Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang um ein Viertel.
- VW hat eine „sehr umfangreiche Sanierung“ hinter sich und sei wieder handlungsfähig.
- Die Ziele beim Personalabbau bleiben unverändert: Bis 2030 bei der Marke VW in Deutschland 35.000 Stellen abzubauen – ohne betriebsbedingte Kündigungen.
- Der Konzern insgesamt bis 2030 in Deutschland rund 50.000 Jobs streichen will.
- Die Kostenbasis vor allem in Europa ist zu hoch.
- Oliver Blume spricht von einer „Anpassung des Geschäftsmodells“.
- Die Modellpalette soll noch einmal durchforstet und besser an die jeweiligen Verkaufsregionen angepasst werden.
- Der Cashflow ist nicht der Gewinn, sondern der Zufluss an Barmitteln – wichtig für die laufende Finanzierung und die Senkung der Zinskosten.
- Die VW-Bilanz hat Abschreibungen von 4,7 Milliarden Euro.
- Der Verdacht kam auf, dass das Management getrickst habe, um den eigenen Jahresbonus zu sichern.
- Oliver Blume bekommt für beide Jobs zusammen 7,4 Millionen Euro.
- Die Belegschaft hat zu großen Teilen bereits mit den Tarifvereinbarungen Opfer gebracht.
- Der Betriebsrat fordert wegen des überraschend erreichten Cashflow-Ziels eine „Anerkennungsprämie“.