None

Angst um iranische Fußballerinnen

Am Dienstagabend (Ortszeit) spielten sich am Internationalen Flughafen Sydney Szenen ab, die das Scheitern einer letzten Hoffnung markierten. Rund 15…

Fakten

  • Die australische Polizei hat 15 iranische Fußballerinnen unter starker Bewachung auf dem Rollfeld des Sydney International Airport in Australien eskortiert.
  • Die Spielerinnen sollen einen Flug der Malaysia Airlines nach Kuala Lumpur genommen haben, um in ein Land mit einer Verhaftungsdrohung zurückzukehren.
  • Zwei von den 15 iranischen Fußballerinnen bestiegen den Flieger jedoch nicht.
  • Die Kapitänin des iranischen Frauenfußballteams, Zahra Ghanbari, sowie fünf weitere Spielerinnen hatten sich in der Nacht zuvor von der Delegation lösen können.
  • Die australische Regierung hat den Spielerinnen humanitären Visa unter Beweis gestellt.
  • Die Verzweiflung der Menge war spürbar, als die Spielerinnen mit ihren Handytaschenlampen auf Umstehende leuchteten.
  • Eine Spielerin wurde entschlossen wirkend an der Hand zum Gate geführt.
  • Am Ende blieben zwei von den 15 iranischen Fußballerinnen zurück.
  • Die australische Öffentlichkeit hatte bis zum Schluss nicht locker gelassen und fast 80.000 Menschen unterzeichneten eine Petition zum Schutz der Fußballerinnen.
  • Innenminister Tony Burke hat betont, dass das Angebot humanitärer Visa für alle gilt.