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Züge aus der Ferne lenken? Test mit 5G-Videos auf Bahn-Strecke im Erzgebirge

Auf einer Bahn-Teststrecke im Erzgebirge werden unter anderem die Voraussetzungen geschaffen, damit Loks in Zukunft aus der Ferne gesteuert werden kö…

Fakten

  • Die neue Anwendung zur Echtzeit-Videoübertragung im Bahnverkehr wurde auf einer rund 25 Kilometer langen Teststrecke des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg im Erzgebirge erprobt.
  • Mobile Kameras, die am Zug angebracht wurden, lieferten Live-Bilder mit einer Verzögerung von deutlich unter 0,2 Sekunden.
  • Dies ist laut Boldyn ein wichtiger Meilenstein für zukünftige ferngesteuerte Bahnanwendungen.
  • Zukünftig könnten die Videos ferngesteuertes Rangieren unterstützen, tägliche Abläufe optimieren und die Live-Überwachung gefährlicher oder sensibler Streckenabschnitte wie Tunnel, Brücken und Bahnübergänge ermöglichen.
  • Jede 5G-Kamera verfügt über eine eigene Funkverbindung und bietet so zusätzliche Sicherheit.
  • Sollte eine Verbindung vorübergehend ausfallen, übernimmt automatisch eine andere, wodurch eine stabile Videoübertragung auch bei schwankenden Netzwerkbedingungen gewährleistet wird.
  • Die mobilen Kameras können schnell und flexibel eingesetzt werden. Dadurch entfalle eine kostspielige Nachrüstung der Züge.
  • Boldyn hat seinen Hauptsitz in London.
  • Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben auch mit der Deutschen Bahn sowie den U-Bahn-Betreibern in London und New York zusammen.