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Zwölf Apostel: Australien verlangt künftig Eintritt für sein Naturwunder

Was ist ein Ausblick wert? Diese Frage stellt sich derzeit die australische Öffentlichkeit – und mit ihr Millionen Touristen und Touristinnen weltwei…

Fakten

  • Die Regierung Australiens plant, den Zugang zu den Zwölf Aposteln künftig kostenpflichtig zu machen.
  • Der Eintritt in das neue Besucherzentrum und die Aussichtsplattformen soll unter 20 australischen Dollar (rund 12 Euro) fällig werden.
  • Die Regierung erwartet, dass die Besucherzahl bis 2032 auf drei Millionen pro Jahr steigen wird.
  • In den USA zahlen Besucher nationaler Schutzgebiete schon lange Eintritt: Im Yosemite, am Grand Canyon, in den Arches und im Glacier-Nationalpark sind Gebühren zwischen 15 und 35 US-Dollar pro Person fällig.
  • Im Jahr 2026 wird Venedig seine Tagesbesuchergebühr wieder aktivieren: Wer die Stadt in der Hochsaison besucht, zahlt 5 Euro bei frühzeitiger Buchung, andernfalls 10 Euro.
  • Der Kölner Dom will ab Mitte 2026 ebenfalls Eintritt verlangen und schätzt den Betrag auf 5 bis 10 Euro.
  • Stonehenge in England gilt als Paradebeispiel für das kostenpflichtige Welterbe: Bereits seit 1901 wird für den Nahzugang zum neolithischen Steinkreis Eintritt erhoben – heute um die 30 Euro pro Erwachsenem.
  • Der Naturtourismus in Bhutan ist der teuerste: Das Himalaya-Königreich erhebt eine staatliche Nachhaltigkeitsgebühr von 100 US-Dollar pro Nacht, um Massentourismus zu verhindern und die Einnahmen in Gesundheit und Bildung zu lenken.
  • Die australische Bürgerin Michelle Rowney ist sich der Gebühren nicht sicher und denkt, dass sie falsch sind.
  • Die Umweltministerin Steve Dimopoulos verteidigt die Pläne dennoch: Die Einnahmen aus den Gebühren sollen auch in Sicherheitsinfrastruktur an anderen Standorten fließen.
  • Die australische Südküste liegt in Victoria, Australien.