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Meteorit kracht in Koblenzer Haus: Wie kam es dazu – und wer zahlt den Schaden?

Sonntagabend, kurz vor 19 Uhr. Gerade ist die Sonne untergegangen, doch plötzlich leuchtet der Abendhimmel für einige Sekunden hell auf, Beobachterin…

Fakten

  • Ein Meteorit schlug in ein Haus in Koblenz ein.
  • Der Meteorit kam aus dem Westen und flog zunächst über Frankreich, Belgien und Luxemburg und die Eifel und schließlich auf Koblenz zu.
  • Die europäische Raumfahrtorganisation ESA schätzt den Meteoroiden nach ersten Analysen auf eine Größe etwa einem bis zu einigen Metern.
  • Die meisten Meteoriten, die auf die Erde fallen, stürzen unbemerkt in die Ozeane der Erde.
  • In Deutschland fielen im April 2023 bei Elmshorn mehrere Teile eines Meteoriten zu Boden.
  • Das größte Fragment war ein rund 3,7 Kilogramm schwerer Brocken, der von Wissenschaftlern untersucht und später ausgestellt wurde.
  • Objekte unter zehn Metern gelten im Allgemeinen als harmlos.
  • Gefährlicher werde es bei größeren Asteroiden von mehr als zehn Metern Durchmesser sein.
  • Das Gebiet einer Stadt in Gefahr wäre bei Objekten ab einer Größe von mehr als 50 Metern Durchmesser.
  • Der Wohngebäudeversicherer ist grundsätzlich der richtige Ansprechpartner, wenn ein Meteorit das Wohngebäude trifft.
  • Ein Meteoriteneinschlag ist in den meisten Versicherungsbedingungen der Wohngebäudeversicherer nicht ausdrücklich als mitversicherte Gefahr geregelt.
  • Schäden durch unbemannte Flugkörper sind in manchen Verträgen eingeschlossen.
  • Wer einen Meteoriten findet, darf ihn behalten.
  • Es ist dringend dazu geraten, solche Fundstücke zunächst nicht anzufassen und lieber Fachleute zu kontaktieren.
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