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Dresden/Zwickau: Rechte Betriebsräte fassen in sächsischer Automobilindustrie Fuß
„Erfolg bei der Betriebsratswahl in Chemnitz: Patrioten holen 25 Prozent der Sitze“, überschreiben die Freien Sachsen einen Post, mit dem sie das Abs…
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Fakten
- Die sächsische Automobilindustrie hat Rechte-Betriebsräte gewählt.
- Das Bündnis freie Betriebsräte (BfB) hat bei der Betriebsratswahl im VW-Motorenwerk in Chemnitz 25 % der Sitze gewonnen.
- Die Gewerkschaft IG Metall hat bei der Betriebsratswahl im VW-Motorenwerk in Chemnitz 13 Plätze erhalten.
- Das Team 'Zukunft' der Gewerkschaft IG Metall hat 35 Plätze im Gremium zu besetzen.
- Das BfB tritt mit 24 Kandidaten an und will die Mehrheit im Betriebsrat erzielen.
- Der Spitzenkandidat Lars Bochmann sitzt in Aue-Bad Schlema für die AfD im Stadtrat und kandidiert dort für das Amt des Oberbürgermeisters.
- Das BfB hat in Zwickau mit acht Kandidaten angetreten und konnte seine Mandate von zwei auf vier verdoppeln.
- Die IG Metall hat in Zwickau 33 Sitze im Betriebsrat gewonnen.
- AfD-nahe Betriebsratslisten bemühen sich, die Macht der IG Metall in den deutschen Autowerken zu brechen.
- Die Stimmung in Zwickau ist katastrophal verschlechtert, da die Zahl der Beschäftigten auf rund 8200 gesunken ist und 1200 Mitarbeitende mussten gehen.
- Der Tarifkompromiss von Weihnachten 2024 hat nicht das 'schlechteste' Ergebnis für die IG Metall erzielt.
- Die Schließung der E-Auto-Fabrik in Zwickau tatsächlich zur Disposition stand, aber der Gesamtbetriebsrat und die Gewerkschaft konnten es verhindern.
- Der Tarifkompromiss sieht vor, dass Zwickau ab 2027 die Produktion für vier von sechs Modellen an andere VW-Standorte abgeben soll.
- Ab 2028 soll kein Auto mehr mit VW-Logo in Zwickau produziert werden.
- Das Werk dem Vernehmen nach seine Fabrikkostenziele im vergangenen Jahr geschafft hat.
- Der Plan der Geschäftsführung von VW Sachsen, Zwickau zum Kompetenzzentrum für das Recycling von Altfahrzeugen zu machen und so langfristig bis zu 1000 Arbeitsplätze zu sichern, wird als 'Ökosozialismus' bezeichnet.
- Der Verein Zentrum-Automobil wird als rechtsextreme Gruppierung bezeichnet.
- Die Studie von Daphne Weber zeigt, dass der Verein Zentrum knüpft vor allem an den ultrarechten Flügel der AfD an und wird entsprechend bevorzugt von diesem protegiert.
- Der Verein Zentrum hat in Chemnitz gelungen, die Anzahl der Mandate zu halten.
- Die Wahlbeteiligung an der Betriebsratswahl in Chemnitz ist gestiegen, aber der Anteil für das Bündnis freie Betriebsräte ist gefallen.
- Die IG Metall steht im Chemnitzer Werk mit guter Auslastung und Drei-Schicht-System auch erheblich weniger unter Druck als in Zwickau.
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