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Iran-Krieg: Raketenangriff trifft Bundeswehr-Feldlager Al-Asrak in Jordanien
Ein Feldlager der Bundeswehr auf dem jordanischen Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak ist einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge in der Na…
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Fakten
- Der Feldlager der Bundeswehr auf dem jordanischen Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak ist einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge in der Nacht zu Montag bei einem iranischen Raketenangriff getroffen worden.
- Deutsche Soldaten sind nicht verletzt worden, sie hätten sich zum Zeitpunkt des Einschlags in Schutzräumen befunden.
- Bisher sei nicht klar, ob die Raketen selbst in dem Unterkunftsgebäude der Bundeswehr einschlugen oder ob es sich um Trümmerteile von zuvor von der Flugabwehr abgefangenen Geschossen handelte.
- Ein Sprecher des zuständigen Operativen Führungskommandos der Bundeswehr bestätigte, dass es in der Nacht einen Angriff gab, der Vorfall werde gerade intern untersucht.
- Die Soldaten vor Ort seien in Schutzbauten in Sicherheit und wohlauf, teilte das Operative Führungskommando danach mit.
- In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass sich von den 500 Bundeswehr-Soldaten, die im Nahen Osten eingesetzt sind, nur noch eine kleine Zahl in ihren Camps befanden.
- Der Rest sei dezentral etwa in Hotels untergebracht, um keine Angriffsfläche zu bieten.
- Für den Ernstfall gebe es Evakuierungspläne.
- Ein Sprecher des Operative Führungskommandos der Bundeswehr sagte, die Sicherheitsmaßnahmen würden laufend an die Bedrohung angepasst.
- Die Bundeswehr ist seit 2017 in Al-Asrak stationiert.
- Der Fliegerhorst ist einer der zentralen internationalen Stützpunkte für die Anti-Terror-Koalition bei deren Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat.
- Der Luftwaffenstützpunkt wird unter anderem auch von den USA und den Niederlanden genutzt.