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EU-Sanktionsbeauftragter David O'Sullivan: Russland steht vor wirtschaftlichem Kollaps
David O’Sullivan, EU-Sanktionsbeauftragter, empfängt das RedaktionsNetzwerk Deutschland im 8. Stock des Berlaymont, dem Sitz der EU-Kommission in Brü…
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Fakten
- Der EU-Sanktionsbeauftragte David O'Sullivan hat Russland vor einem wirtschaftlichen Kollaps gewarnt.
- Russland besitzt Umgehungsnetzwerke rund um den Globus, einschließlich Zentralasien, im Kaukasus, in der Türkei und in Südostasien.
- Die EU plant, den Export bestimmter Produkte nach Kirgisistan zu verbieten, da diese Produkte oft umgekehrt nach Russland exportiert werden.
- Kirgisistan will vor Gericht ziehen, wenn die EU Sanktionen gegen das Land verhängt.
- China unterstützt Russland weiterhin in großem Umfang durch den Handel und ist ein wichtiger Unterstützer des russischen Krieges.
- Die russische Wirtschaft befindet sich in einem verheerenden Zustand, mit allen Wirtschaftsindikatoren blinken rot.
- Die Banken sitzen auf sehr schlechten Krediten an die Industrie, die mehr oder weniger gezwungen war, diese zur Finanzierung der Kriegswirtschaft aufzunehmen.
- Die EU hat bereits Maßnahmen gegen China ergriffen und Banken und Raffinerien mit Sanktionen belegt.
- Die Entkopplung vom russischen Nuklearsektor ist das problematischste und schwierigste Thema, aber selbst für die USA ist es schwierig.
- Europa importiert immer noch Uran aus Russland, was das Problem der Entkopplung vom russischen Nuklearsektor erschwert.
- Die EU benötigt Einstimmigkeit, um Sanktionspakete zu verabschieden, was es schwierig macht, schärfere Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen.