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Warnstreik bei Veolia im Landkreis Bautzen: Mülltonnen bleiben stehen
Am 9. März blieben im Landkreis Bautzen zahlreiche Mülltonnen ungeleert. Ursache war ein ganztägiger Warnstreik der Beschäftigten des Entsorgungsunte…
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Fakten
- Der Warnstreik bei Veolia im Landkreis Bautzen begann am 9. März
- 1400 Mitarbeiter von Veolia legten ihre Arbeit nieder
- Die Gewerkschaft forderte eine Gehaltserhöhung um 300 Euro pro Monat sowie die Einführung von Erfahrungsstufen und von Erschwernis- und Schmutzzulagen
- Der Veolia-Standort Bautzen war komplett still
- Die reguläre Abfallentsorgung und die geplante Schadstofftour im Landkreis Bautzen fielen aus
- Die Nachentsorgung erfolgte im Laufe der Woche bis Sonnabend, den 14. März
- Die ursprünglich für den 9. März geplante Schadstofftour wurde auf den 20. April verschoben
- Der Hintergrund des Warnstreiks ist ein Tarifstreit mit den Arbeitgebern der Abfallwirtschaft
- Veolia betonte, dass die gezahlten Tariflöhne über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen und dass Erfahrungszulagen bereits bestehen würden
- Die Gewerkschaft verweist auf die aus ihrer Sicht fehlende Verhandlungsbereitschaft von Veolia in den laufenden Tarifverhandlungen
- In Deutschland arbeiten bei Veolia rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an etwa 300 Standorten und seinen Beteiligungsgesellschaften
- Veolia ist ein zentraler Entsorgungspartner im Landkreis Bautzen
- Der Haupt-Wertstoffhof befindet sich in der Zeppelinstraße 1 in Bautzen
- Die betroffenen Mülltonnen waren unter anderem die Rest- und Gelben Tonnen in Bautzen, die Rest- und Biotonnen in Doberschau-Gaußig, die Gelben Tonnen in Großpostwitz und Schirgiswalde-Kirschau sowie die Blauen Tonnen in Oßling und Wittichenau