Social Media verbreitet Geschlechterklischees
Kurz vor dem Weltfrauentag machte ein Umfrageergebnis Schlagzeilen: Rückständiges Rollendenken ist bei Männern der Gen-Z stärker verbreitet als in fr…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Rückständiges Rollendenken ist bei Männern der Gen-Z stärker verbreitet als in früheren Generationen.
- Die Gen-Z hat viel selbstverständlicher und scheint einen offeneren Umgang mit verschiedenen Geschlechteridentitäten zu haben.
- Zeitgemäße Rollenbilder werden in der Social-Media-Welt kaum vermittelt.
- Kinder und Jugendliche sind von klein auf Schönheits-Standards ausgesetzt, die durch Filter und KI oder sogar chirurgische Eingriffe entstehen und immer unerreichbarer werden.
- Junge Mädchen und Frauen sind besonders dafür anfällig, sich über ihr Aussehen zu definieren.
- Erfolgreiche Influencerinnen sind heute ein häufiges Vorbild für viele junge Frauen.
- Die Internet-Stars mögen erfolgreich sein, aber die Wahrheit ist: Frauen werden bei Social Media vor allem dann erfolgreich sein, wenn sie jung, extrem schlank und hübsch sind.
- Die Macht der Algorithmen führt zur Bildung von "Bubbles", in denen sich Gleichgesinnte austauschen und gegenseitig in ihrem Weltbild bestärken.
- Frauen, die im Netz zu selbstbewusst auftreten und es wagen, mit Rollenmustern zu brechen, werden von den Algorithmen mit Shitstorms und Schmähungen überzogen und bedroht.
- Männer der Gen-Z hatten durch das Internet viel leichter und früher Zugang zu häufig frauenabwertenden, pornografischen Inhalten im Netz als andere Generationen zuvor.
- Der Schutz vor Frauenfeindlichen Inhalten im Netz muss dabei unbedingt mitgedacht werden, um neue Rollenbilder schwer haben zu können.