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Sachsens Metropolen bei Pflegeplatzangeboten bundesweit überraschend vorn

Das Thema Pflege sorgt regelmäßig für schlechte Nachrichten. So warnte jetzt eine DAK-Studie davor, dass die enorm teuren Pflegeplätze dafür sorgen, …

Fakten

  • Die Studie von DAK warnt vor dem Ausmaß der teuren Pflegeplätze in Deutschland.
  • In Sachsen sind 37 Prozent der Bewohner eines Pflegeheims auf Sozialhilfe angewiesen.
  • Es fehlen bundesweit etwa 60.000 Heimplätze und fast 1000 Pflegeheime.
  • Die sächsischen Metropolen haben das beste Angebot an Pflegeplätzen in den 30 größten deutschen Städten.
  • Chemnitz erreicht mit 14,93 Plätzen pro 1000 Einwohner den positiven Spitzenplatz.
  • Leipzig und Dresden schneiden mit Werten von 11,46 bzw. 11,18 nicht schlecht ab.
  • Die Stadt München landet auf dem letzten Rang mit statistisch gesehen nur 5,07 Plätzen pro 1000 Einwohner.
  • Die sächsischen Städte zählen zu denen, die bundesweit noch die niedrigsten Kosten für Pflegeplätze erreichen.
  • Die Kosten für stationäre Pflegeplätze in Karlsruhe oder Stuttgart betragen im Schnitt monatlich 3400 Euro.
  • In Sachsen ist die landesweite Quote bei der monatlichen Eigenbeteiligung für einen Heimplatz erst zum Jahresanfang auf durchschnittlich 2986 Euro gestiegen.
  • Die sächsische Bevölkerung altert so schnell, dass der Bedarf an Pflegeplätzen deutlich schneller wächst als die Kapazitäten.
  • Der Bedarf an Pflegekräften in Sachsen wird bis zum Jahr 2030 auf ungefähr 5000 zusätzliche Pflegekräfte geschätzt.
  • Die sächsische Sozialministerin Petra Köpping setzt sich für die Anwerbung von ausländischen Auszubildenden und Fachkräften ein.