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Irans Fußballerinnen in Australien: Wird ihr Schweigen zum Todesurteil?

Als die iranischen Fußballerinnen vor ihrem ersten Spiel beim AFC Women’s Asian Cup in Australien schwiegen – die Lippen geschlossen, während die Nat…

Fakten

  • Die iranischen Fußballerinnen in Australien sind in einer gefährlichen Situation
  • Im Iran ist 'Hochverrat' ein Kapitalverbrechen, das mit dem Tod bestraft wird.
  • Die Spielerinnen stecken in einem kaum lösbaren Dilemma: Kehren sie zurück nach Iran, drohen ihnen Verhaftung, Folter oder Schlimmeres.
  • Die iranische Regierung hat die Spielerinnen bereits öffentlich als 'Verräterinnen' in Kriegszeiten gebrandmarkt.
  • Die Lage wird zusätzlich durch den seit Ende Februar eskalierenden Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran verschärft.
  • Es gibt keine Möglichkeit, dass sie nach Iran zurückkehren können
  • Die Behörden werden sie bei der Ankunft festnehmen und verfolgen – das ist historisch belegt.
  • Die Spielerinnen in Australien gehören zur offiziellen Delegation auch Personen mit Verbindungen zum Islamischen Revolutionsgarden-Korps (IRGC).
  • Eine Quelle beschreibt die Situation brutal direkt: Die Spielerinnen seien 'Gefangene in ihrem Hotel'.
  • Menschenrechtsaktivistin Minoo Ghamari sagte, die Spielerinnen würden aktiv von der Außenwelt abgeschirmt.
  • Die Petition, die die australische Regierung zum Handeln auffordert, hat innerhalb weniger Tage fast 50.000 Unterschriften gesammelt.
  • Der Oppositionsabgeordnete Julian Leeser forderte, dass die Regierung den Mitgliedern der iranischen Mannschaft Asyl gewähren sollte, falls sie dies wünschen.
  • Die australische Regierung dürfte die Gefahr, der diese Frauen ausgesetzt sind, nicht ignorieren.
  • Australien ist ein Land mit einer Gesetzgebung, die Frauen in Sportveranstaltungen schützt.
  • Die iranischen Frauenmannschaften werden in Australien nicht erlaubt, sich zu treffen oder zu trainieren.
  • Die australische Regierung hat bislang nicht öffentlich reagiert.
  • Australien ist ein Land mit einer Demokratie und einer Menschenrechtskonvention.
  • Die iranischen Frauenmannschaften werden in Australien als politisches Symbol gesehen.
  • Die australische Regierung muss die Sicherheit der Spielerinnen gewährleisten, um sie nicht zu gefährden.
  • Die Petition fordert, dass keine Spielerin Australien verlassen darf, solange ihre Sicherheit nicht gewährleistet ist.
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