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Jenische in Deutschland: Von jahrhundertlanger Ausgrenzung zur Anerkennung als Minderheit

Robin Graf sperrt die Scheune auf. Drinnen steht ein historischer Holzwohnwagen - aufs Feinste restauriert, ein Stolz vergangener Zeiten. Das Holz is…

Fakten

  • Die Jenischen sind eine Minderheit, die seit Jahrhunderten in Teilen Deutschlands lebt.
  • Die Nazis verfolgten und ermordeten die Jenischen.
  • Die Jenischen leben schätzungsweise 200.000 in Deutschland.
  • In Europa leben schätzungsweise 500.000 Jenische.
  • Die Jenischen sprechen eine eigene Sprache, die eine Mischung aus deutschen Wortentlehnungen, dem Hebräischen und Romanes ist.
  • Die Jenischen haben ein eigenes Sozialsystem, in dem sie sich gegenseitig helfen.
  • Die Jenischen leben in Wohnungen oder Häusern, aber viele von ihnen sind noch immer auf der Straße unterwegs.
  • Die Jenischen haben eine lange Geschichte der Diskriminierung und Ausgrenzung.
  • In den 1950er-Jahren wurden die Jenischen in Ichenhausen diskriminiert, als sie um eine andere Unterkunft gebeten hatten.
  • In der Schweiz wurden von 1972 bis 2000 jenische Kinder und Babys den Familien entrissen und in Heimen oder bei Pflegefamilien untergebracht.
  • Die Jenischen sehen sich als Vorreiter für die Gleichberechtigung.
  • Die Frauen haben schon immer gearbeitet wie die Männer, erzählt Regina Bachinger.
  • Die Jenischen legen großen Wert auf familiäre Bindungen und die Gemeinschaft.
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