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Selenskyj vs. Orbán: Drohungen um EU-Kredit und Ölpipeline eskalieren
Es geht um 90 Milliarden Euro und das schwarze Gold: Ungarn blockiert den wichtigen EU-Kredit an die Ukraine, weil Kiew den Ölhahn für Budapest zuged…
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Fakten
- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drohte dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit ukrainischen Soldaten.
- Die Ukraine hat den Ölhahn für Budapest zugedreht, was Ungarn als politisches Motiv für die Blockierung des EU-Kredits ansieht.
- Ungarn blockiert den wichtigen EU-Kredit an die Ukraine aufgrund des eingestellten Transits über die Erdölpipeline "Druschba".
- Die EU-Kommission kritisierte Selenskyjs scharfe Wortwahl als "inakzeptabel" und sagte, dass es keine Drohungen gegen EU-Mitgliedstaaten geben darf.
- Der Militärexperte von der Uni Innsbruck, Gerhard Mangott, glaubt, dass Selenskyj mit seiner Drohung Orbán isoliert hat.
- Mangott denkt, dass die Europäer Selenskyj langfristig verzeihen werden und auf seine Fehltritte absehen werden.
- Die Haltung zu Ungarn sei kritisch genug, um die Vorwürfe laut zu machen, aber die Unterstützungsbereitschaft für die Ukraine zu bröckeln beginnt.
- Mangott glaubt, dass die Slowakei sich in den Streit einmischen wird, da ihre Regierung auch radikal in ihrer Kommunikation ist.
- Der Militärexperte hält es unwahrscheinlich, dass Selenskyj seiner Drohung mit Soldaten nachkommt.
- Mangott denkt, dass Orbán durch die Wahlkampfstrategie von Selenskyj profitiert und dass der emotionalische Ausbruch von Selenskyj darauf zurückzuführen ist.
- Die Chancen auf einen Wahlsieg seien für Orbán ohnehin gering, da Korruption gegen ihn spricht.
- Die Partei von Peter Magyar, einem Fidesz-Aussteiger, liegt in den Umfragen seriöser Institute acht bis zwölf Prozentpunkte vor Fidesz.
- Mangott rechnet mit weiteren Vorfällen als Druckmittel, da die Auseinandersetzungen immer provokativer werden sollen.
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