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Gewalt gegen Bahnmitarbeiter: EVG-Umfrage zeigt alarmierenden Trend
Nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter Anfang Februar legt die Eisenbahngewerkschaft EVG neue Zahlen vor, die die wachsende Aggression geg…
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Fakten
- In Deutschland gibt es eine wachsende Aggression gegenüber Bahnmitarbeitenden.
- Ein Drittel von über 4000 EVG-Mitgliedern überlegt, den Job an den Nagel zu hängen, wegen zunehmender Unsicherheit und Gewalt.
- Zwei Drittel der Befragten fühlen sich bei der Arbeit immer unsicherer.
- Die Hälfte der Befragten hat bereits einen körperlichen Übergriff erlebt.
- Besimpfungen, Beleidigungen oder Bedrohungen waren insgesamt 85 Prozent derjenigen ausgesetzt, die im Kundenkontakt bei der Bahn arbeiten.
- Die ausufernde Gewalt bringt das ganze System ins Wanken.
- Der stellvertretende EVG-Vorsitzende Kristian Loroch fordert, dass Bahnunternehmen und Politik das Problem endlich in den Griff bekommen müssen.
- Ein Unternehmen kann einen solchen Personalverlust nicht kompensieren.
- Die Zahl der Körperverletzungen von 1500 auf über 3000 pro Jahr mehr als verdoppelt ist seit 2014 und 2023.
- Die Beschäftigten sich vor allem für mehr Doppelbesetzungen in Zügen und mehr Sicherheitspersonal wünschen.
- 61 Prozent der Befragten fordern die Anwesenheit der Bundespolizei bei risikoreichen Fahrten.
- Unter den Busfahrern ist der Ruf nach mehr Sicherheit besonders stark.
- 9 von 10 Busfahrern wünschen sich dringend Notrufoptionen, mehr geschützte Bereiche und eine Videoüberwachung.
- Die Ministerpräsidentenkonferenz stimmte für einen flächendeckenden Einsatz von Webcams in Deutschland.
- Diese Kameras sollten auch den Ton aufzeichnen können.
- Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer fordert, dass ein Schwerpunkt auf die Sicherheit des öffentlichen Personennahverkehrs gelegt werden muss.
- Das bedeutet auch, dass der Bund die entsprechenden Regionalisierungsmittel so gestalten muss, dass die Länder und die Kommunen diese Aufgabe nachkommen können.
- Die repräsentative EVG-Umfrage wurde vom Institut Arbeit und Wirtschaft der Uni Bremen durchgeführt.