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Wie SAP SmartRecruiters in SuccessFactors integriert

Mit der Integration von SmartRecruiters in SuccessFactors will SAP KI-gestütztes Recruiting erweitern und eine stärker vernetzte HCM-Suite erreichen.Tada Images | shutterstock.com



SAP hat das im vergangenen September übernommene Recruiting-Tool SmartRecruiters in seine SuccessFactors-Plattform integriert. Ziel sei es, „die Grundlage für eine vollständig vernetzte Talentarchitektur zu schaffen, in der Einstellungsentscheidungen, Kompetenzanalysen und Personalplanung als ein System zusammenarbeiten“, teilt das Unternehmen mit.



Den Walldorfern zufolge bietet SmartRecruiters for SAP SuccessFactors eine durchgängige Recruiting-Erfahrung mit integrierter KI. Durch die Integration werde diese Funktionalität mit dem gesamten Employee Lifecycle verbunden und ermögliche einen nahtlosen, bidirektionalen Datenfluss zwischen den Lösungen.



Die Integration umfasst außerdem einen singulären Login für beide Systeme sowie eine einheitliche Navigation. Auch die KI-Assistenten der beiden Plattformen, Joule auf der SAP-Seite und Winston bei SmartRecruiters, sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 als vernetzte Agenten zusammenarbeiten.



Darüber hinaus führt SAP neue Sicherheitsfunktionen ein, darunter Betrugserkennung, erweitertes Einwilligungsmanagement und die Möglichkeit, Bewerberdaten zu übertragen. Ziel sei es, so SAP, „das Vertrauen in den Einstellungszyklus zu stärken“.



KI unterstützt den Einstellungsprozess



Der Softwarekonzern setzt im gesamten Einstellungsprozess mit Nachdruck auf KI. „Die Integrationsmöglichkeiten von SmartRecruiters for SAP SuccessFactors gehen über das Recruiting hinaus und schaffen eine vernetzte, KI-gestützte Talent-Experience über die gesamte SAP-SuccessFactors-HCM-Suite und letztlich auch über die SAP Business Suite hinweg“, erklärt SAP.



Allerdings stößt der zunehmende Einsatz von KI im Recruiting nicht überall auf Zustimmung. KI-generierte Lebensläufe erschweren es Arbeitgebern zunehmend, Bewerber objektiv zu bewerten. Gleichzeitig befürchten Kandidaten, dass KI-Systeme Schlüsselwörter stärker gewichten als Qualifikationen oder Erfahrung.



Die Kunden von SAP haben jedoch weiterhin die Wahl: Wie bereits im letzten Jahr angekündigt, können die Kunden vorerst wählen, ob sie SmartRecruiters nutzen oder beim bisherigen SuccessFactors-Recruiting-Modul bleiben möchten.



„Mit den erweiterten Vorteilen von SmartRecruiters for SAP SuccessFactors stehen Kunden, die derzeit SuccessFactors nutzen, nun einfache und flexible Integrationsmöglichkeiten zur Verfügung. SAP wird weiterhin alle Verträge erfüllen – Kunden sind nicht verpflichtet zu migrieren“, versprechen die Walldorfer. (mb)