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Markkleeberg und Leipzig: Alternative Lösung für die marode Agra-Brücke

Etliche Leipziger Fachplaner und Architekten setzen sich dafür ein, dass die kaputte Straßenbrücke im Agra-Park nicht eins zu eins nachgebaut wird. D…

Fakten

  • Der Agra-Park in Leipzig soll eine neue Straßenbrücke erhalten.
  • Die neue Brücke soll nicht eins zu eins nachgebaut werden, sondern eine alternative Lösung wie einen Trog vorgeschlagen.
  • Der Trog soll etwa 357 Meter lang sein und die Fahrbahn künftig etwas tiefer als der Erdboden verlaufen lassen.
  • Die Seiten des Trog sollen durch flach geneigte, begrünte Schallschutzelemente aus Holz ergänzt werden.
  • Der Verkehrslärm wäre abgeschirmt und die visuelle Beeinträchtigung des Parks minimiert.
  • Es gibt vergleichbare Lösungen in Deutschland für vierspurige Bundesstraßen und Autobahnen.
  • In Leipzig leistete eine solche Bauweise unweit von Liebertwolkwitz und vor dem Sportforum gute Dienste für Autofahrer.
  • Die Geschwindigkeit auf der Trasse im Agra-Park soll auf etwa 50 Kilometer pro Stunde begrenzt werden, um die Baukosten zu senken.
  • Der Trog benötigt eine Gründungsverstärkung durch Bodenplatten, aber das Grundwasserproblem ist gut beherrschbar.
  • Die Ost- und Westseite des Parks sollen mit zwei breiten, begrünten Holzbrücken über den Trog verbunden werden.
  • Ein Nachbau der alten Hochstraße wäre die schlechteste Variante für den historischen Park.
  • Der Freistaat Sachsen soll seinen Plan überdenken und nicht eine Brücke nachbauen.
  • Die Kosten für die alternative Lösung wären beherrschbar, der Lärmschutz gesichert und die visuelle Zerschneidung verhindert.
  • Das Gelände davor könnte sanft ansteigen, ohne dass der Eingriff stark auffiele.
  • Das Planverfahren für die abgesenkte Variante würde länger dauern als für einen Brücken-Ersatzbau.
  • Der Freistaat soll die Varianten belastbar durchrechnen und eine pragmatische Prüfung der Optionen durchführen.
  • Die alternative Lösung lasse sich ohne große Umleitungen bauen und der Verkehr könne während der Arbeiten weiter über den jetzt verstärkten Brückenteil fließen.