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Schwangerschaftsabbruch: Nordsächsin erzählt ihre Geschichte; Sachsen 2024: 5 385 Abbrüche, höchste Quote bei 35- bis 40-Jährigen

Von außen schien Noras (Name von der Redaktion geändert) Leben lange geordnet: Ehemann, Haus, zwei Kinder. „Die Kinder hatten wir uns so gewünscht“, …

Fakten

  • Die Stadt Nordsachsen ist die Geburtsstadt von Nora.
  • In Sachsen wurden 2024 insgesamt 5385 Schwangerschaftsabbrüche registriert.
  • Die Quote für Schwangerschaftsabbrüche in Sachsen liegt bei 72,1 Abbrüchen je 10.000 Frauen zwischen 15 und 50 Jahren.
  • Das Durchschnittsalter der Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch hatten, lag bei gut 30 Jahren.
  • Die meisten Abbrüche betreffen Frauen zwischen 30 und 40 Jahren.
  • In der Altersgruppe 35 bis unter 40 Jahre wurden 2024 landesweit 1255 Eingriffe gemeldet.
  • Minderjährige machten rund drei Prozent aus den registrierten Abbrüchen.
  • Rund 97 Prozent der Abbrüche erfolgen nach der sogenannten Beratungsregelung, also nach verpflichtender Beratung innerhalb der ersten zwölf Wochen nach der Empfängnis.
  • Medizinische Indikationen machen etwa drei Prozent aus den registrierten Abbrüchen.
  • Nora entschied sich zunächst für einen medikamentösen Abbruch, aber musste später eine körperliche Eingriff durchführen.
  • Die Frist für einen Schwangerschaftsabbruch nach der zwölften Woche nach Empfängnis ist in Deutschland nicht mehr straffrei möglich.
  • Nora hatte zwei Kinder, war alleinerziehend und lebte beengt, was zu ihren Entscheidungen führte.
  • Studien zeigen, dass finanzielle Unsicherheit, Partnerschaftskonflikte und Überforderung mit bereits vorhandenen Kindern zu den häufigsten Motiven für Schwangerschaftsabbrüche zählen.