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Durchhalten gegen Großbetriebe und Amazon: Martin Krautz führt Gärtnerei in dritter Generation

Wenn Martin Krautz morgens durch seine Gewächshäuser geht, wirkt es, als sei er einer Figur aus dem berühmten Gemälde „Der Gärtner“ von Carl Spitzweg…

Fakten

  • Die kleine Gärtnerei am Rande von Weißwasser wurde 1940 von Opa Werner Krautz gegründet.
  • Martin Krautz übernahm den Betrieb in dritter Generation 2003.
  • Der erste Generationswechsel fand schon in den 90er-Jahren statt.
  • Oma Liselotte und Tochter Regina haben den Laden geschmissen.
  • Heute ist es Martin Krautz, der mit ruhiger Hand die zarten Pflänzchen pflegt.
  • Die Leute wollen wieder wissen, wo ihr Essen herkommt.
  • Traditionsbetriebe wie Krüger in Kromlau oder Paulo in Groß Düben sind längst verschwunden.
  • Der Markt ist hart umkämpft. Großbetriebe im In- und Ausland produzieren billiger.
  • Die Zeit von Amazon hat Einzug gehalten.
  • Für die Pflanzen ist es so, als würdest du drei Wochen in der Arktis leben und danach drei Wochen in der Wüste.
  • Ein Schock für Mensch und Pflanze.
  • Vergisst man mal rechtzeitig zu gießen? Kein Problem.
  • Das Floristikgeschäft mit Fleurop, die Gräberpflege mit Grabgestecken und der Weihnachtsbaumverkauf sind wichtige Einnahmequellen für den Betrieb.
  • Die Kinder von Martin Krautz helfen in der Gärtnerei und lernen das Handwerk des Gärtnerns.
  • Die Familie Krautz hofft, dass es noch Enkelkinder geben wird, die das Handwerk des Gärtnerns übernehmen.