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Erlebnisparkbetreiber im Erzgebirge scheitert trotz Fünf-Millionen-Förderung

Der erst vor drei Monaten eröffnete Erlebnispark „Glück Auf“ im erzgebirgischen Raschau-Markersbach ist trotz einer millionenschweren Förderung durch…

Fakten

  • Der Erlebnispark 'Glück Auf' im Erzgebirge ist trotz einer millionenschweren Förderung durch den Freistaat Sachsen zahlungsunfähig.
  • Die Betreibergesellschaft Schneider Erzgebirge GmbH hat deswegen beim Amtsgericht Chemnitz Insolvenz beantragt.
  • Der Grund für die Insolvenz ist, dass der für insgesamt mehr als 20 Millionen Euro errichtete Park auf einem Grundstück steht, das der Schneider erzgebirgische Hoch- und Tiefbau GmbH gehört.
  • Die rund fünf Millionen Euro umfassende Förderung für den Erlebnispark stammt aus dem Topf der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' und lief über die Sächsische Aufbaubank.
  • Die bereits 1992 gegründete Baufirma gehört dem 41-jährigen Sebastian Schneider, der sie 2016 – damals noch unter dem Namen Bauhof Dürigen GmbH – übernommen hatte.
  • Der zuletzt veröffentlichte Geschäftsbericht stammt aus dem Gründungsjahr 2022 und gibt für die Eventfirma einen Gewinn von etwa 174.000 Euro an.
  • Der Erlebnispark 'Glück Auf' befindet sich in Raschau-Markersbach im Erzgebirge.