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Wie ekliger Klärschlamm zu wertvollem Rohstoff wird - Clone

Phosphor ist einer der wenig beachteten, aber extrem wichtigen Grund- und Nährstoffe. Deutschland ist aktuell zu 100 Prozent von Importen abhängig. D…

Fakten

  • Phosphor ist ein unverzichtbarer Rohstoff für Ernährungssicherheit, Landwirtschaft und Industrie.
  • Deutschland ist aktuell zu 100 Prozent von Importen abhängig.
  • Die Weltmarktführer bei der Gewinnung von Phosphor ist mit deutlichem Abstand China.
  • Die Exportpolitik der Volksrepublik bestimmt maßgeblich die Preise für den Rohstoff.
  • Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass es beim sogenannten primären Phosphor Qualitäts- und Lieferkettenprobleme gibt.
  • Die Gewinnung des primären Phosphors geschieht nicht selten unter schlimmen Arbeitsbedingungen.
  • Die Autoren der Studie machen darauf aufmerksam, dass der Stoff überwiegend aus Ländern mit „niedrigen rechtsstaatlichen Standards“ kommt.
  • Es gibt mit den Überbleibseln der Abwasserreinigung in Kläranlagen eine bislang kaum erschlossene Phosphor-Ressource.
  • Die hiesige Klärschlammverordnung schreibt vor, dass von 2029 an Phosphor systematisch recycelt werden soll.
  • Der Schlamm muss getrocknet und verbrannt werden, um den Phosphor zu gewinnen.
  • Es gibt verschiedene Verfahren zur weiteren Aufbereitung der Asche, was auf eine Art Herauswaschen des Phosphors hinausläuft.
  • Der BDEW fordert hohe Standards bei der Qualität: Ökologisch vertretbar und breit einsetzbar sind ausschließlich hochreine, schadstoffarme Rezyklate.
  • Die EU-Mitgliedstaaten müssen eine gesetzlich verankerte Rezyklatquote schaffen, um die notwendige Nachfrage zu schaffen und Investitionen abzusichern.
  • Der Anteil der Phosphatdünger soll sukzessiv gesteigert werden, um die Resilienz bei der Versorgung mit dem begehrten Rohstoff zu erhöhen.
  • Die Stadt Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands.