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Schloss-Urlaub in Nordwestmecklenburg: Luxuriöse Suiten und historische Eleganz
Früher waren sie Adligen und Staatsgästen vorbehalten – heute kann (fast) jeder in Schlössern residieren. Denn hinter den Mauern verbergen sich nicht…
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Fakten
- Das älteste Gebäude befindet sich in Gamehl.
- Die Geschichte des Schlosses reicht bis 1860 zurück.
- Franz von Stralendorff ließ es errichten und beauftragte den aus Wismar stammenden Architekten Heinrich Gustav Thormann mit der Planung.
- Heute ist Dagmar von Stralendorff-von Wallis Eigentümerin, die das Schloss im Jahr 2000 aufwendig sanieren ließ.
- Die Preise liegen zwischen 140 und 230 Euro pro Nacht inklusive Frühstück.
- Das Besondere: Frisch geseifte Schlossdielen verströmen einen wohltuenden Duft.
- Das Schloss verfügt auch über ein Trauzimmer: den eleganten Blauen Salon mit Blick auf den Gutspark.
- Schloss-Urlaub ist auch in Tressow bei Bobitz möglich.
- Der Mindestaufenthalt liegt bei drei (1. Nacht: 159 Euro, jede weitere 99 Euro) beziehungsweise fünf Nächten (1. Nacht: 199 Euro, jede weitere 139 Euro).
- Das Schloss Tressow wurde von 1862 bis 1865 erbaut.
- Nach 1945 wurde es als Schule genutzt.
- Als es in den 1980er-Jahren als solche nicht mehr gebraucht wurde, verfiel das Schloss zusehends.
- Bis heute dauert die Sanierung unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten.
- Im Jahr 2023 bewegten sich die Preise zwischen 85 und 165 Euro pro Nacht.
- Das Schloss Kalkhorst ist seit April 1996 als Tagungshotel dient.
- Erbaut wurde das Schloss 1853, fertiggestellt 1874.
- Die Geschichte ist bewegend: 1931 wurde es versteigert, 1933 zum Stützpunkt der NSDAP, zwei Jahre später zur Reichsführerschule und im Mai 1945 zum Versteck für SS-Reichsführer Heinrich Himmler.
- Nach dem Zweiten Weltkrieg war Schloss Kalkhorst Typhus-Krankenhaus und Tuberkulose-Heilstätte.
- Ab 1966 wurde es als psychiatrische Einrichtung betrieben und 1999 an Manfred Rohde verkauft.
- Der veräußerte es 2015 an Familie Koopmann.
- Die ist gerade dabei, alle Räumlichkeiten zu renovieren.
- Künftig sollen Gästen zwölf Schlafzimmer zur Verfügung stehen.
- Kein klassisches Schloss, aber ein Schlossgut gibt es in Groß Schwansee.
- Gäste können 25 bis 35 Quadratmeter große Zimmer oder 40 bis 65 Quadratmeter große Suiten mieten.
- Die Preise bewegen sich zwischen 135,15 und 220,15 Euro pro Nacht.
- Auf dem Schlossgut können sich Paare märchenhaft das Jawort geben und sich im 78 Quadratmeter großen Festsaal (bis zu 60 Personen) oder im 152 Quadratmeter großen Pferdestall (bis zu 120 Personen) feiern lassen.
- Eine standesamtliche Heirat ist vor Ort möglich, kirchliche Trauungen finden in Kalkhorst, Elmenhorst und Klütz statt.
- Das Herrenhaus entstand 1765 als schlossartiger Bau.
- Für Eigentümer Wilhelm Ludwig von Both war seinzeit Schloss Bothmer in Klütz Vorbild.
- 1999 kaufte die Silvius Dornier GmbH & Co. KG den Komplex.
- 2002 wurde das Schlossgut als Hotel eröffnet, vor einem Jahr als 5-Sterne-Hotel ausgezeichnet.
- Auch im angrenzenden Landkreis Ludwigslust-Parchim lässt sich in Schlössern residieren – darunter im Schloss Kaarz in Weitendorf (Doppelzimmer, Appartements und eine Suite für 120 bis 190 Euro pro Nacht),
- im Schloss Basthorst in Crivitz (Einzel-, Doppel- und Luxuszimmer sowie Suiten für 77 bis 242 Euro pro Nacht),
- im Hotel Schloss Neustadt-Glewe (Einzel-, Doppel-, Familienzimmer und Suiten für 93 bis 195 Euro pro Nacht),
- im Jagdschlösschen Schwartow (Einzel- und Doppelzimmer sowie Suiten werden bis zum 31. März renoviert),
- im Bernsteinschloss Wendorf (Hotelzimmer und -suiten, Appartements und Ferienhäuser für 119 bis 349 Euro pro Nacht) und im Landhotel Schloss Daschow (119 bis 189 Euro pro Nacht).