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Dresden/Leipzig: Comeback des Bergbaus - „Wie es gerade läuft, habe ich Zweifel“
Dicke Reifen, breite Schaufel und platt wie eine Flunder. Der gerade einmal 1,90 Meter hohe Fahrlader am Eingang zum Besucherbergwerk im sächsischen …
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Fakten
- Der Bergbau in Sachsen steht vor einem Comeback.
- Es gab in den letzten 20 Jahren 88 Erkundungs- und Gewinnungsprojekte für kritische Rohstoffe.
- Derzeit laufen noch 26 aktiv.
- Sieben weitere Vorhaben haben bereits ein Recht auf bergbauliche Rohstoffgewinnung.
- Die Lagerstätten im Erzgebirge sind von europäischer großer Bedeutung.
- Aus unseren Erzvorkommen könnte noch für Jahrhunderte produziert werden.
- Die Firma Saxore Bergbau GmbH will den Hunger nach kritischen Rohstoffen wie Zinn und Wolfram stillen wollen.
- Die Zinnpreise haben historische Höchststände erreicht und machen den Zinnabbau für Investoren weltweit wieder interessant.
- Der Erzbergbau in Sachsen wird nur noch 40 Meter hoch sein, um die Umweltbelastung zu minimieren.
- Das neue Bergwerk bei Breitenbrunn soll ein 'Tarnkappenbergwerk' sein, das vollständig unter Tage arbeitet.
- Überschüssiges Gestein soll verkauft werden und als Straßenbelag verwendet werden.
- Der temporäre Flächenbedarf des neuen Bergwerks soll unter zehn Hektar liegen.
- Das neue Bergwerk soll nach etwa 15 Jahren mit dem Abbau fertig sein und alles rekultiviert werden.
- Saxore hat ein unabhängiges Ingenieurbüro aus Leipzig beauftragt, um alternative Verkehrswege zu prüfen.
- Die Technische Universität Chemnitz arbeitet an einem Forschungsprojekt namens SLOGMIN – kurz für 'Nachhaltige Logistik für den Bergbau'.
- Das Konzept für das Forschungsprojekt soll innovative Verkehrslösungen finden, die dem neuen Bergbau und dem Tourismus zugute kommen.
- Die Mitglieder der BI Pöhlwassertal legen viel Hoffnung in solche Überlegungen, dass etwas wirklich Neues entsteht.