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Grenzkontrollen zu Polen verlängert: Alltag in Görlitz - in Zgorzelec ärgert man sich

Jakub Wolinski lässt nicht locker. Er stammt aus Polen, arbeitet für die Deutsche Bahn und lebt in Görlitz. Seine Eltern wohnen in Zgorzelec. Heißt: …

Fakten

  • Die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Polen werden um sechs Monate verlängert.
  • Die Kontrollen sollen bis zum Herbst 2024 andauern.
  • Die Bundesrepublik Deutschland hat die Grenzkontrollen auf deutscher Seite eingeführt.
  • Die Kontrollen sind jedoch europarechtswidrig, da innerhalb des Schengenraumes keine stationären Kontrollen vorgesehen sind.
  • Polen hat sich gegen die Kontrollen gewehlt und fordert eine europäische Lösung.
  • Die Zahl illegaler Grenzübertritte ist in der Grenzregion zu Polen deutlich gesunken.
  • Im Jahr 2025 wurden rund 4900 illegale Einreiseversuche festgestellt, hauptsächlich an der polnisch-sächsischen Grenze.
  • Die Kontrollen haben auch dazu geführt, dass es die lebensgefährlichen Schleuserfahrten nicht mehr gibt.
  • Die Gewerkschaft der Polizei kritisierte den hohen Aufwand und 2,8 Millionen Überstunden, die für die Kontrollen benötigt wurden.
  • Der Stau in Zgorzelec ist belastend, insbesondere wenn auf der Autobahn 4 viel los ist und Pkw- sowie Lkw-Fahrer versuchen, über die Stadt auszuweichen.
  • Die Kontrollen haben auch wirtschaftliche Probleme in Polen befürchtet.
  • In Polen befürchten sie, dass durch den Ärger alte Stereotype gegenüber dem Nachbarland aufkommen.
  • Die Grenzkontrollen werden regelmäßig verlängert, obwohl es Stimmen innerhalb der Polizei gibt, die argumentieren, dass solche Kontrollen auch auf anderem Wege erreichbar seien.
  • Die Bundespolizei in Sachsen ist gut gerüstet für die Verlängerung der Kontrollen.
  • Der Landkreis Görlitz und Polen haben keine Vorfälle bei den Grenzkontrollen, bei denen Touristen nicht mehr einreisen durften, weil sie ihre Ausweisdokumente nicht dabei hatten.