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Kaum noch minderjährige Flüchtlinge: Chancenwerkstatt Markersdorf öffnet für deutsche Jugendliche
„Es kommen keine UmAs mehr“, sagt Torsten Gudat. UmA ist die offizielle Abkürzung für unbegleitete minderjährige Ausländer. Seit der Einführung der G…
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Fakten
- Die Chancenwerkstatt Markersdorf öffnet sich für deutsche Jugendliche
- Seit der Einführung der Grenzkontrollen im vergangenen Jahr sind kaum noch minderjährige Flüchtlinge in Deutschland anzutreffen
- Die Einrichtung nimmt wieder deutsche Teenager auf und soll ihre beiden Wohngruppen gemischt haben
- In den letzten zwei Jahren ist ein starker Rückgang von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen festzustellen
- Vom sächsischen Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt wurde eine sich zuspitzende Situation bei den örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe und den freien Trägern der sächsischen Kinder- und Jugendhilfe gesprochen
- Im Ludwigsdorfer Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei gab es im Jahresdurchschnitt etwa 31 ausländische Teenager jeden Monat
- Das Jahr 2015 gilt als Wendepunkt der Asyl- und Migrationspolitik
- Die Chancenwerkstatt in Markersdorf hat seit vielen Jahren ihren Sitz in einem ehemaligen Hotel
- Die Einrichtung betreut seit Beginn der Flüchtlingskrise 2015 jugendliche Ausländer, die ohne ihre Familie in Deutschland angekommen sind
- Es gibt noch 18 Jugendliche in Markersdorf, vorwiegend aus Somalia, Syrien, dem Iran und aus Ländern wie der Ukraine und der Türkei
- Die Jüngeren besuchen Schulen in Löbau, Görlitz und Reichenbach
- Die Chancenwerkstatt soll einheimische Jugendliche betreuen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihre Familien zurückkönnen