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Ungewisse Zukunft für den Tierfriedhof in Olbersdorf

Die Eingangspforte zum Katzen- und Hundehimmel befindet sich in Olbersdorf direkt neben dem regulären Friedhof. Der Tierfriedhof ist Teil des normale…

Fakten

  • Der Tierfriedhof in Olbersdorf ist Teil des normalen Friedhofsareals.
  • Die Nummerierung der fünf Tier-Grabfelder ist eingereiht in die der anderen.
  • Der einst trennende Zaun zwischen dem regulären Friedhof und dem Tierfriedhof ist seit geraumer Zeit verschwunden.
  • Laut Bibel hat der liebe Gott den Menschen ebenso erschaffen wie die Tiere – was den Schluss nahelegt, dass es auch einen gemeinsamen Himmel gibt.
  • Der Tierfriedhof ist der einzige weit und breit in Deutschland.
  • Die Gemeinde hat den Betrieb des Tierfriedhofs aktuell gewissermaßen wider Willen an der Backe.
  • 1997 verpachtete die Gemeinde diesen Teil des Friedhofareals erst an den Tierschutzverein, später übernahm ein privater Betreiber.
  • Seitdem fanden dort etliche Olbersdorfer Haustiere ihre letzte Ruhe.
  • Im Sommer 2025 untersagte das Landratsamt diesem Betreiber die Ausübung seines Gewerbes.
  • Die Gemeinde musste die Sache selbst in die Hand nehmen und den Tierfriedhof wieder übernehmen.
  • Viele Nutzer haben ja bereits für die ordnungsgemäße Bestattung und Liegezeit bezahlt.
  • Die Gemeinde weiß nicht, wer die Nutzer sind und welche Tiere dort begraben sind.
  • Per Aushang am Friedhof wurden Nutzer aufgefordert, sich bei der Gemeinde zu melden – nur wenige kamen dem nach.
  • Vor allem sei es darum gegangen, zu verhindern, dass diese Nutzer noch weiter Friedhofsgebühren an den ehemaligen Betreiber zahlen.
  • Es sind noch etwa 2900 Euro an Gebühren offen, die der Ex-Betreiber der Gemeinde schulde.
  • Der Ex-Betreiber der Gemeinde war auch die Pacht schuldig geblieben.
  • Außerdem gibt es Außenstände im fünfstelligen Bereich.
  • Die Bauhof hat den Tierfriedhof mit viel Aufwand hergerichtet.
  • Seit der Übernahme durch die Gemeinde haben bereits fünf Tierbestattungen stattgefunden.
  • Der Bestatter Sandy Hees aus Neueibau ist der einzige in der Gegend, der eine spezielle Lizenz als Tierbestatter hat.
  • Die mit dem Tierfriedhof befasste Verwaltungsmitarbeiterin regte an, das Tierbestattungswesen auch künftig in die Hände dieses Tierbestatters zu legen.
  • Der Tierfriedhof könne idealerweise kostenneutral für die Gemeinde betrieben werden.
  • Einfach auflassen und einebnen kann die Gemeinde den Tierfriedhof nicht.
  • Viele Tierbesitzer haben schließlich dafür bezahlt.
  • Die Bauhof hat zumindest eine gewisse Ruhefrist einzuhalten.
  • Bürgermeister Andreas Förster hat in der Sitzung eine klare Meinung gegen den Betrieb eines eigenen Tierfriedhofs.
  • Der Ausschuss fasste keinen Beschluss zur Zukunft des Tierfriedhofs und zum weiteren Vorgehen.
  • Olbersdorf ist die Location des Tierfriedhofs.