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Trinkwasserqualität sichern: Wasserwirtschaft investiert gegen Mikroschadstoffe und Bürokratie

Morgendliches Duschen, Zähneputzen oder das Betätigen der Toilettenspülung sind alltägliche Selbstverständlichkeiten. Kaum jemand macht sich dabei be…

Fakten

  • Die Wasserwirtschaft investiert gegen Mikroschadstoffe und Bürokratie.
  • Die neue Abwasserrichtlinie der EU wird als KARL abgekürzt.
  • Die EU hat das Verursacherprinzip durchgesetzt, um die Eliminierung von Mikroschadstoffen in Kläranlagen zu fördern.
  • Die Unternehmen sollen 80 Prozent der Kosten fürs Unschädlichmachen der Mikrosubstanzen übernehmen.
  • Klänanlagen müssen mit einer zusätzlichen vierten Reinigungsstufe ausgestattet werden, um die Mikroschadstoffe zu eliminieren.
  • Der Klimawandel führt zu extremen Niederschlägen und Überflutungen, was den Investitionsbedarf erhöht.
  • Die Grundwasserspiegel sinken in immer mehr Regionen bedenklich, die Selbstversorgung mit Trinkwasser ist nicht mehr überall gewährleistet.
  • Der BDEW fordert die Bundesregierung auf, den Bau von Trinkwasserpipelines in die Projektliste des 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz aufzunehmen.
  • Die Wasserwirtschaft ist stark betroffen bei Anträgen und Genehmigungen, die Unternehmen durch bis zu sechs Verwaltungsebenen führen.
  • Um etwa die vierte Reinigungsstufe einer Kläranlage genehmigt zu bekommen, dauert es heute fünf Jahre oder länger.
  • Die PFAS-Grenzwerte werden in den nächsten Jahren weiter verschärft.
  • Aktuelle Studien zeigten, dass die Hauptquelle der PFAS-Aufnahme nicht das Trinkwasser, sondern Nahrungsmittel sind.
  • Ein gesteuerter Ausstieg von den PFAS ist die einzige Möglichkeit, um die Belastungen zu reduzieren.
  • Die Regionen in Deutschland liegen hauptsächlich im Nordwesten und in Bayern.