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Björn Höcke scheitert mit Misstrauensvotum in Thüringen gegen Ministerpräsident Voigt
Nach der Aberkennung seines Doktortitels hat Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) ein von der AfD losgetretenes Misstrauensvotum überstande…
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Fakten
- Björn Höcke hat ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt in Thüringen abgehalten.
- Die AfD-Fraktionschef Björn Höcke trat als Kandidat für den Posten des Regierungschefs an und scheiterte im Landtag in Erfurt deutlich.
- Es ist innerhalb von fünf Jahren bereits das zweite Misstrauensvotum, das die AfD erfolglos gegen einen Thüringer Regierungschef startete.
- Björn Höcke erhielt in einer geheimen Abstimmung 33 Ja-Stimmen, eine mehr als die AfD hat, die im Landtag mit 32 Abgeordneten die größte Fraktion stellt.
- 51 Abgeordnete stimmten mit Nein, es gab eine Enthaltung.
- Die Koalition hat nur 44 Stimmen, daher mussten auch Linke-Abgeordnete wie angekündigt gegen den AfD-Rechtsaußen gestimmt haben.
- Für einen Sturz von Voigt wäre eine absolute Mehrheit von 45 Stimmen nötig gewesen.
- Der 48-Jährige, der seit Ende 2024 Deutschlands einzige Brombeer-Koalition führt, bleibt damit im Amt.
- Die Entscheidung der Technischen Universität (TU) Chemnitz, Voigt den Doktortitel wegen Mängel in seiner Dissertation zu entziehen, war der Auslöser für den Misstrauensantrag.
- Björn Höcke hat die Entscheidung der TU Chemnitz für falsch und deswegen gehe ich als Privatperson dagegen vor
- Der AfD-Partei- und Fraktionschef Björn Höcke begründete den Antrag in seiner Rede im Landtag mit einem Vertrauensverlust des Regierungschefs.
- Die Thüringer AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet.