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Von Multitasking zu Monotasking: Die Lösung für Konzentrationsprobleme
Es ist ein Vergleich, der erst mal recht griffig klingt und wohl auch deswegen weitverbreitet ist: Selbst ein Goldfisch kann sich länger konzentriere…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen liegt zwischen 2000 und 2013 von 12 Sekunden auf 8 Sekunden gefallen.
- Ein Goldfisch schafft 9 Sekunden, während die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen zwischen 2000 und 2013 von 12 Sekunden auf 8 Sekunden gefallen sei.
- Die digitale Umwelt ist ein wichtiger Faktor für das Konzentrationsproblem.
- Eine Studie zeigt, dass Selbst wenn das Smartphone ausgeschaltet ist, können wir uns schlechter konzentrieren.
- Mit dem Smartphone auf dem Tisch ist man bis zu 15 Prozent langsamer.
- Die Kernaussage einer Studie im Wissenschaftsmagazin „Nature“ ist: Selbst wenn das Smartphone ausgeschaltet ist, können wir uns schlechter konzentrieren.
- Eine aktuelle Metaanalyse zeigt einen moderaten Zusammenhang zwischen einer stärkeren Nutzung sozialer Medien und einer geringeren kognitiven Leistungsfähigkeit.
- Eine andere Studie zeigt Zusammenhänge zwischen einer hohen Bildschirmzeit und ADHS-Symptomen sowie Volumenverlust in einem Teil des Großhirns, der für kognitive Funktionen und Suchtverhalten zuständig ist.
- Der Dauerstress-Modus führt nicht dazu, dass man produktiver werde, sondern fördert in erster Linie Erschöpfung, Müdigkeit und Resignation.
- Die Herausforderungen der digitalisierten Umwelt betreffen alle Generationen gleichermaßen.
- Viele sind unter Dauerstrom, aber durch Verbote lösen wir keine Probleme. Wir müssten eigentlich viel stärker gegensteuern und unsere Umgebung so umbauen, dass unser Gehirn in Ruhe arbeiten kann.
- Arbeits- und Lernumgebungen, die bewusst auf Monotasking ausgerichtet sind, sind wichtig für eine bessere Konzentration.
- Wer mehrere Sachen gleichzeitig macht, ist in der Regel schlechter als er sein könnte.
- Die entscheidende Frage ist: Wie gestalte ich meinen Arbeitsplatz und mein Zuhause so, dass ich konzentriert arbeiten kann und Orte habe, an denen ich abschalten kann?
- In der Regel kann niemand den ganzen Tag konzentriert arbeiten, realistisch sind 60 bis 90 Minuten am Stück fokussiertes Arbeiten, dann braucht es eine Pause.
- Wer morgens fit ist, sollte da einen Block „Deep Work“ planen, für kreative Arbeit lohnt sich dagegen ein Walk-and-Talk, also einfach mal hinausgehen und brainstormen.
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